Eine personalisierte Geschichte über die ersten Schritte — hochziehen, am Sofa entlanghangeln, loslassen und dein Kind als Held seiner eigenen Wackelschritte.
Ein personalisiertes Bilderbuch, in dem dein Kind die Hauptfigur ist — und diese Herausforderung selbst meistert. Die erste Geschichte ist gratis.
Diese Geschichte erstellenSeit Wochen ist euer Wohnzimmer ein Parcours: am Sofa hochziehen, eine Hand auf dem Couchtisch, drei Schritte seitwärts bis zum Sessel, wieder runter. Und in der Spielgruppe läuft dieses eine Kind, zwei Wochen jünger, schon quer durch den Raum — und jemand sagt es auch noch laut. Auf dem Heimweg rechnest du im Kopf Monate nach. Kaum etwas wird unter Eltern so offen verglichen wie das Laufen, und kaum etwas ist weniger ein Wettbewerb: Manche Kinder laufen früh, andere viel später, und beides ist ganz normal.
Aus der Sicht deines Kindes ist das gar kein Meilenstein, sondern ein neuer Blick auf den Raum. Im Stehen hat das Regal plötzlich eine Oberseite. Die Hände sind frei. Der Boden fühlt sich unter einer nackten Fusssohle anders an als unter der Socke auf Parkett. Und dann das Hinfallen: ein weicher Plumps rückwärts auf die Windel, eine Schrecksekunde, ein Blick hoch in dein Gesicht, um herauszufinden, ob das jetzt schlimm war. Sehr oft entscheidet die Antwort auf diesen Blick, ob es wieder aufsteht und es noch einmal versucht.
Genau hier hilft ein Buch — nicht, indem es etwas beibringt, sondern indem es vertraut ist. Eine Laufgeschichte für ein Kind unter einem Jahr hat keine Handlung: Sie ist ein Tag, der Reihe nach — aufwachen, am Gitterbett hochziehen, Frühstück, die lange Strecke am Sofa, ein Sturz, wieder stehen, ans Fenster getragen werden. Dreimal gelesen wird daraus ein Rhythmus, den dein Kind wiedererkennt, und Wiedererkennen lieben kleine Kinder. Es zeigt auf den Fuss, auf den Stuhl, auf sich selbst und hört die Wörter dazu.
In der personalisierten Geschichte von MagicalStory ist das Kind, das sich hochzieht, dein eigenes Kind — mit seinem Gesicht auf jeder Seite, in eurem Wohnzimmer, an den Möbeln, die wirklich dort stehen. Es zeigt auf das Bild und dann auf das echte Sofa einen Meter weiter: dasselbe, zweimal. Die erste Geschichte kannst du kostenlos ausprobieren.
Ein paar Dinge, die im Alltag helfen: Lest auf dem Boden, dort, wo dein Kind ist. Lass drinnen die Füsse nackt — Sohlen halten besser als Socken. Jubelt ein bisschen leiser, als ihr möchtet, damit auch die Stürze normal bleiben. Und wenn du dir ernsthaft Sorgen darüber machst, wie sich dein Kind bewegt, ist die Kinderärztin die richtige Adresse.
Gleichgewicht und Körperkontrolle, Mut zum zweiten Versuch, erste Wörter für das Zuhause, zeigen und benennen, Tagesrhythmus
0-1 Jahre
Die Spanne ist hier wirklich gross: Manche Kinder laufen früh, andere viel später, und beides ist normal. Kinder, die schnell und sicher krabbeln, lassen sich mit dem Aufstehen oft Zeit, weil das Krabbeln ja schon funktioniert. Wenn dich eher beschäftigt, wie sich dein Kind bewegt, und nicht wann — zum Beispiel, dass eine Seite deutlich weniger benutzt wird —, ist das eine gute Frage für die Kinderärztin.
Nein — das ist die vernünftige Wahl. Krabbeln ist noch schneller und viel weniger anstrengend, also nutzt ein Kind das Laufen für die kurzen, interessanten Strecken und krabbelt, wenn es wirklich irgendwo hinwill. Beides existiert wochenlang nebeneinander, manchmal monatelang. Es verschiebt sich von selbst, sobald Laufen der schnellere Weg ist.
Die meisten Stürze in dieser Phase sind eine weiche Landung auf der Windel, und der Blick hoch in dein Gesicht ist die eigentliche Frage. Bleib, wo du bist, sag es mit normaler Stimme, benenne, was passiert ist — «wieder runter» — und lass es entscheiden, ob es dich braucht. Wenn es Trost will, gib ihn ganz; ein Kind, das geholt wird, wenn es fragt, steht schneller wieder auf.
Lange vor dem ersten Wort schauen, zeigen und hören Kinder zu. Ein Buch mit einem Fuss, einer Sofakante und einem Stuhlbein gibt deinem Kind die Wörter für genau die Dinge, an denen es sich gerade festhält — solange es nur zuhört. Und eine Seite, die es kennt, ist eine Seite, die es vorhersagen kann: In diesem Alter ist genau das der Reiz eines Buchs.
Die Geschichte wird um dein Kind herum gebaut, mit den Angaben, die du beim Erstellen machst — wer die Hände ausstreckt, in welchem Zimmer geübt wird, welcher niedrige Tisch immer im Weg steht. Je näher die Bilder an dem Raum bleiben, den dein Kind jeden Tag durchquert, desto mehr erkennt es wieder, und genau darum geht es in diesem Alter.
Lade ein Foto deines Kindes hoch. Es wird zum illustrierten Helden der Geschichte.
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