Jede Geschichte basiert auf echter lokaler Geschichte und Sehenswürdigkeiten
An einem nebligen Oktoberabend 1779 beobachtet ein Kind im Pfarrhaus von Lauterbrunnen, wie Göthe nach dem Anblick des Staubbachfalls fieberhaft bei Kerzenlicht schreibt. Vor dem Fenster formt die Gischt des Wasserfalls geisterhafte Gestalten, die die Worte des Gedichts flüster, noch bevor der Dichter sie niederschreibt -- als hätten die Geister des Wassers Jahrhunderte darauf gewartet, dass jemand ihnen eine Stimme gibt.
Ein Kind, das auf den Spuren des jungen Tolkien von 1911 durch das Lauterbrunnental wandert, entdeckt, dass das Tal sich in Bruchtal verwandelt, wenn die 72 Wasserfälle das Licht genau richtig einfangen -- und eine Gemeinschaft von Elben erscheint, die auf ihrem Heimweg durch das Nebelgebirge die Orientierung verloren haben. Das Kind muss sie vor Morgengrauen führen, wenn der Zauber bricht und das Tal zu seiner sterblichen Schönheit zurückkehrt.
Ein Kind wird auf einem Schulausflug zu den Trümmelbachfällen von der Gruppe getrennt und folgt den zehn Wasserfällen tiefer in den Berg hinein. In der Dunkelheit beginnt das Schmelzwasser von Eiger, Mönch und Jungfrau zu sprechen und erinnert sich an die Gletscher, die diese Gänge über 20'000 Jahre geformt haben. Jeder Wasserfall erzählt ein anderes Kapitel der Berggeschichte, und das Kind muss allen zehn zuhören, um den Weg zurück zu finden.
Während der Dreharbeiten zu James Bond am Schilthorn 1968 schleicht sich ein Kind aus Mürren ans Set und entdeckt, dass das Drehrestaurant nicht nur eine Filmkulisse ist -- es dreht sich wirklich und enthüllt in jede Richtung ein anderes alpines Geheimnis. Mit 200 sichtbaren Gipfeln vom Gipfel aus birgt jede Drehung ein neues Rätsel, und eines davon führt zu einem echten Abenteuer, um das selbst Bond das Kind beneiden würde.
Am Eröffnungstag der Wengernalpbahn im Juni 1893 steigt ein Kind in Lauterbrunnen in den Dampfzug und fährt durch die Wolken hinauf zur Kleinen Scheidegg. Über der Wolkengrenze stehen Eiger, Mönch und Jungfrau wie Wächter, und die Jungfrau selbst hat eine Botschaft für die Mutigen: dass der höchste Bahnhof Europas nur der Anfang ist und die wahre Reise immer die ist, die höher führt, als man für möglich gehalten hätte.
Jeder der 72 Wasserfälle von Lauterbrunnen hat eine andere Stimme und eine andere Geschichte zu erzählen. Ein Kind, das entdeckt, dass es sie hören kann, muss allen 72 vor Sonnenuntergang zuhören, um den wahren Namen des Tals zu erfahren -- den, den die Gletscher vor 25'000 Jahren flüsterten, als sie diese Felswände meisselten und nichts zurückliessen als klare Quellen, die vom Himmel fallen.
Im Jahr 1300 kommt ein junges Walser-Mädchen mit ihrer Familie aus dem Lötschental auf der Felsterrasse von Mürren an, voller Heimweh nach dem Tal, das sie zurückgelassen haben. Doch die Bergziegen zeigen ihr einen geheimen Pfad am Abgrund entlang, und die Adler lehren sie, den Wind zu lesen. Sie entdeckt, dass Heimat nicht das Tal ist, aus dem man kommt, sondern das, in dem man die Sterne im Schnee der Jungfrau gespiegelt sehen kann.
Lord Byron sieht einen Geist in der Gischt des Staubbachs -- das fahle Pferd der Apokalypse, dessen weisser Schweif im Wind weht. Ein Kind am Fuss des Wasserfalls muss den grübelnden Dichter davon überzeugen, dass die Gestalt im Nebel kein Zeichen des Untergangs ist, sondern ein Geschenk des Berges -- ein Pferd aus Wasser und Licht, das nicht den Tod trägt, sondern das Versprechen eines Gedichts, das sie beide überdauern wird.
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