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Moudon

Dein Kind wird zum Helden einer Geschichte, die in Moudon spielt — an echten Wahrzeichen der Stadt, in den vertrauten Gassen, vor den Gebäuden, die es aus dem Alltag kennt.

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Ein fantastisches Abenteuer, ein Geburtstagsgeschenk, Mut beim Zahnarzt, Freundschaft im ersten Schuljahr — oder eines von über 170 Themen aus unserer Bibliothek. Erstelle ein kostenloses Konto, wähle dein Thema im Assistenten, wir lassen die Geschichte in Moudon spielen.

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Unten findest du die historischen Geschichten von Moudon — von alten Sagen bis zu berühmten Ereignissen. Erstelle ein kostenloses Konto, wähle eine als Vorlage, dein Kind übernimmt darin eine Rolle.

Historische Geschichten aus Moudon

Echte Geschichten aus der Vergangenheit von Moudon — wähle eine und dein Kind übernimmt eine Rolle

Das Schokoladengeheimnis der Broye

Der junge Daniel Peter bekommt seine Mischung aus Milch und Schokolade einfach nicht hin. Eine zauberhafte Reise entlang der Broye nach Vevey führt ihn zu seinem Nachbarn Henri Nestlé, wo er das Geheimnis der Kondensmilch entdeckt. Gemeinsam erschaffen sie etwas, das die Welt noch nie geschmeckt hat — Milchschokolade.

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Daniel Peter wurde am 9. März 1836 in Moudon geboren. 1875 erfand er die Milchschokolade, indem er Schokolade mit der Kondensmilch seines Nachbarn Henri Nestlé in Vevey kombinierte. Die Marke Gala Peter wurde 1887 lanciert, und 1879 gründeten Peter und Nestlé eine Partnerschaft, aus der das Unternehmen Nestlé hervorging.

Die zwei Städte auf dem Hügel

Ein Kind aus der Ville-Basse entdeckt nach Einbruch der Dunkelheit eine verborgene Treppe zur Ville-Haute. Jedes mittelalterliche Haus an der Rü du Château enthüllt ein anderes Jahrhundert aus Moudons Vergangenheit, von römischen Legionären bis zu savoyischen Rittern. Am Morgen hat das Kind zweitausend Jahre Geschichte durchwandert, ohne die Altstadt je verlassen zu haben.

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Die Ville-Haute von Moudon liegt auf einem Felsrücken zwischen Broye und Mérine, deren Häuser als Verlängerungen der Sandsteinfelsen emporragen. Die Rü du Château ist die älteste Strasse, gesäumt von Arkadenhäusern. Die Ville-Basse entstand während der savoyischen Zeit um zwei Hospize. Ursprünglich die keltische Siedlung Minnodunum, dann ein römischer Vicus, ist Moudon seit über zweitausend Jahren ununterbrochen bewohnt.

Die Turmglocke schlägt dreizehn

Als das Glockenspiel des Château de Rochefort um Mitternacht einen unmöglichen dreizehnten Schlag ertönen lässt, wird ein Kind ins Jahr 1260 versetzt. Peter von Savoyen ist angekommen, um Moudon zur Hauptstadt der Waadt zu machen. Das Kind muss einen Weg zurück finden, bevor die Glocke erneut dreizehn schlägt.

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Das Château de Rochefort steht am höchsten Punkt der Ville-Haute. Ursprünglich Kaufmannshäuser aus dem 14. Jahrhundert, wurde es 1595 in eine Herrschaftsresidenz umgewandelt. Um 1730 kam ein Glockenturm hinzu. Peter II. von Savoyen machte Moudon um 1260 zum Sitz der Vogtei Waadt und damit zur Hauptstadt der Region. Die Stadt erhielt 1285 Freiheitsrechte.

Der Maler und die Fackeln

Während der Brandons, dem traditionellen Karneval von Moudon, folgt ein Kind einer geheimnisvollen maskierten Gestalt durch das Fest. Jeder Wagen erwacht zum Leben mit Szenen von Eugène Burnand, und der Bonhomme Hiver muss überzeugt werden, dass der Frühling wirklich naht. Nur wer die uralte Bedeutung der Brandons versteht, kann dem Winter helfen loszulassen.

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Les Brandons de Moudon ist einer der grossen Karnevale der Westschweiz, gefeiert am ersten Wochenende der Fastenzeit. Der Name stammt vom deutschen Wort Brand. Eine Berner Verordnung von 1597 erwähnt Märzfeuer nach heidnischer Art. Der Karneval wurde in den 1980ern wiederbelebt, die Ausgabe von 1982 führte erstmals Guggenmusiken ein. Eugène Burnand (1850-1921) wurde im Château de Billens in Moudon geboren; sein bekanntestes Werk hängt im Musée d'Orsay.

Gustave Rouds verlorene Fotografie

Ein Kind findet eine vergessene Fotografie von Gustave Roud, die eine Landschaft des Haut-Jorat zeigt, die es nicht mehr gibt. Auf den Spuren des Dichters durch Wiesen und Höfe bei Carrouge entdeckt das Kind, woran sich das Land erinnert. Jedes Feld und jeder Baum flüstert ein Gedicht, und bei Sonnenuntergang erscheint die verlorene Landschaft für einen flüchtigen Augenblick.

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Gustave Roud (1897-1976) gilt als der beliebteste Dichter der Romandie und Mitbegründer der modernen französischsprachigen Schweizer Literatur neben Charles-Ferdinand Ramuz. Ab dem Alter von elf Jahren lebte er auf einem Bauernhof in Carrouge bei Moudon bis zu seinem Tod. Seine Dichtung feiert die Landschaften des Haut-Jorat. Er war zudem ein produktiver Fotograf mit rund 13 000 Aufnahmen.

Das erste Rezept des königlichen Kochs

Der junge Gabriel Tschumi muss vor seiner Abreise nach England ein perfektes Gericht aus der Küche seiner Mutter zubereiten, um zu beweisen, dass er für eine Königin kochen kann. Die Zutaten stammen von Moudons Marktständen, und jeder Händler erzählt eine Geschichte über die Stadt.

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Gabriel Tschumi (1882-1957) wurde in Moudon geboren und wanderte 1899 mit 16 Jahren nach Grossbritannien aus. Er wurde Chefkoch dreier britischer Monarchen — Königin Victoria, Edward VII. und George V. Seine Memoiren Royal Chef (1954) erzählen von Jahrzehnten im Dienst der königlichen Küche.

Der Pilgerbrunnen

Ein Kind am Mosesbrunnen begegnet einem mittelalterlichen Pilger auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Gemeinsam erkunden sie die Kirche Saint-Étienne, wo die alte Orgel eine Melodie spielt, die verirrte Wanderer nach Hause führt. Das Wasser des Brunnens, sagt der Pilger, segnet Reisen seit 1559.

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Die Fontaine de Moïse hat einen eisernen Beckenring von 1557; die Säule und Mosesstatü wurden 1559 von Laurent Perroud geschaffen. Die Église Saint-Étienne ist die grösste Pfarrkirche im Kanton Waadt, bekannt als Cathédrale de la Broye. Sie beherbergt die älteste funktionierende Orgel des Kantons von 1764 und ist eine Station auf dem Jakobsweg.

Die Stände versammeln sich

Im Haus der Stände setzt sich ein Kind versehentlich auf den Platz des Vertreters des Pays de Vaud und wird in eine Versammlung des 15. Jahrhunderts versetzt. Das Kind muss für die Bürger sprechen und die savoyischen Herren überzeugen, Moudons kostbare Freiheitsrechte zu bewahren.

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Die Maison des États du Pays de Vaud ist ein spätgotisches Gebäude an der Rü du Château, erbaut um 1500, Kulturgut von nationaler Bedeutung. Als Hauptstadt der Vogtei Waadt war Moudon Versammlungsort der États de Vaud — der Ständeversammlung aus Adel, Klerus und Stadtvertretern. Ihre Tradition trug zur Gründung des Kantons Waadt 1803 bei.

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