Zum Inhalt springen

Romont

Dein Kind wird zum Helden einer Geschichte, die in Romont spielt — an echten Wahrzeichen der Stadt, in den vertrauten Gassen, vor den Gebäuden, die es aus dem Alltag kennt.

Du wählst das Thema selbst

Ein fantastisches Abenteuer, ein Geburtstagsgeschenk, Mut beim Zahnarzt, Freundschaft im ersten Schuljahr — oder eines von über 170 Themen aus unserer Bibliothek. Erstelle ein kostenloses Konto, wähle dein Thema im Assistenten, wir lassen die Geschichte in Romont spielen.

Oder werde Teil der Geschichte von Romont

Unten findest du die historischen Geschichten von Romont — von alten Sagen bis zu berühmten Ereignissen. Erstelle ein kostenloses Konto, wähle eine als Vorlage, dein Kind übernimmt darin eine Rolle.

Historische Geschichten aus Romont

Echte Geschichten aus der Vergangenheit von Romont — wähle eine und dein Kind übernimmt eine Rolle

Das Geheimnis der weinenden Frauen

Ein Kind schliesst sich der stillen Karfreitagsprozession durch Romonts mittelalterliche Gassen an und entdeckt, dass die scharlachroten Kissen nicht nur die Leidenswerkzeuge tragen, sondern eine verborgene Geschichte, die nur einmal im Jahr geflüsterr wird. Während die verschleierten Frauen in absolutem Schweigen an den vierzehn Kreuzwegstationen vorbeischreiten, lernt das Kind, warum manche Wahrheiten nur getragen, nie ausgesprochen werden können.

Historischer HintergrundDiese Geschichte erstellen

Les Pleureuses (die weinenden Frauen) ist eine feierliche Karfreitagsprozession in Romont, die auf das 15. Jahrhundert zurückgeht. Romont ist einer der letzten Orte in der Schweiz, der diese alte katholische Prozession bewahrt. Nach der Passionslesung in der Collegiale führt ein Kreuzträger mit schwarz verhülltem Haupt den Zug an, gefolgt von etwa 20 schwarz verschleierten Frauen, die absolutes Schweigen wahren. Auf scharlachroten Kissen tragen sie die Leidenswerkzeuge: Dornenkrone, Nägel, Hammer, Birkenruten, Peitsche und das Schweisstuch der Veronika. Ein Mädchen stellt die Jungfrau Maria dar.

Das Schloss des bunten Lichts

Ein Kind streift bei Schliessung durch das Vitromusee und sieht, wie die Glasfenster im schwindenden Licht lebendig werden. Jede Tafel aus einem anderen Jahrhundert erzählt die Geschichte ihres Schöpfers -- vom mittelalterlichen Mönch beim Farbenmahlen bis zum modernen Künstler, der mit Licht experimentiert. Das Schloss selbst wird zum Prisma, und das Kind muss den Farben folgen, um den Weg hinaus zu finden.

Historischer HintergrundDiese Geschichte erstellen

Das Vitromusee Romont, im Chateau de Romont untergebracht, wurde am 20. Juni 1981 eröffnet, als Teil der Feierlichkeiten zum 500. Jahrestag des Beitritts des Kantons Freiburg zur Eidgenossenschaft. Es beherbergt über 14000 Werke von der Antike bis zur Gegenwart -- Glasfenster, Hinterglasmalereien, Glasobjekte und Werkzeuge. Der Savoyerflügel zeigt die Glasfenstersammlung, während der Freiburger Flügel die weltweit grösste Sammlung von Hinterglasmalerei birgt, etwa 300 ausgewählte Objekte vorwiegend aus dem Nachlass von Ruth und Frieder Ryser. Der Grosse Donjon wurde vor 1260 unter Pierre II. von Savoyen vollendet.

Der runde Hügel des kleinen Karl des Grossen

Pierre II. von Savoyen, der grosse Burgenbauer, bekannt als der Kleine Karl der Grosse, erreicht 1240 einen wilden Hügel mit dem Traum, eine Stadt zu gründen. Ein Kind aus dem Dorf Romont hilft ihm, den perfekten Platz für den Donjon zu finden, indem es Wasser für den 40 Meter tiefen Brunnen aufspürt -- einen Schacht, der so tief gegraben werden muss wie der Turm hoch sein wird, mitten durch das Herz des runden Hügels.

Historischer HintergrundDiese Geschichte erstellen

1239 erwarb Pierre II. von Savoyen (ca. 1203-1268), bekannt als 'Petit Charlemagne' (Kleiner Karl der Grosse), die Rechte am Hügel von Romont von Anselme de Billens. 1240 entsandte er einen Kastellan und begann mit dem Bau der Burg und der Gründung einer neuen Stadt. Der Name Romont leitet sich vom lateinischen Rotundus Mons ('runder Hügel') ab. Die Stadt thront dramatisch auf 780 m über Meer. Pierre II. war ein unermüdlicher Burgenbauer in Savoyen, der Waadt und sogar in England -- 1243 erhielt er Land in London, wo er den berühmten Savoy-Palast am Strand erbaute. Der Brunnen des Grossen Donjons ist angeblich so tief wie der Turm hoch: etwa 40 Meter.

Der Turm, der wacht

Die Tour a Boyer, 38 Meter hoch mit Mauern dicker als ein Zimmer, wacht seit 770 Jahren über Romont. Eines Nachts beginnen ihre alten Steine zu summen, und ein Kind auf der Mauerpromenade entdeckt, dass jeder Turm entlang der 1500 Meter langen Mauer eine eigene Stimme hat -- einer singt von Savoyen, ein anderer von Freiburg, ein dritter von verlorenen und gewonnenen Schlachten -- und zusammen erzählen sie die ganze Geschichte des runden Hügels.

Historischer HintergrundDiese Geschichte erstellen

Die Tour a Boyer ist ein hoher runder Bergfried im savoyischen Stil mit Mauern von 3,10 m Stärke am Fuss und 2,60 m oben, etwa 38 Meter hoch. Sie ist der eindrucksvollste erhaltene Turm der mittelalterlichen Stadtmauer Romonts, die sich rund 1500 Meter um den Hügel zieht und einen nahezu geschlossenen Verteidigungsring bildet. Ab Mitte des 13. Jahrhunderts unter Pierre II. von Savoyen erbaut, hatten die Mauern ursprünglich ein hölzernes Schutzdach. Drei Torturerme bewachten die Stadteingänge. Die Promenade des Remparts bietet Panoramablick vom Mont Blanc bis zum Jura.

Sieben Jahrhunderte aus Glas

Ein Kind berührt das älteste Glasfenster der Collegiale von 1348 und wird durch die Zeit gezogen. Es trifft jeden Künstler der Reihe nach -- den mittelalterlichen Glasmaler, der bei Kerzenlicht farbiges Glas schneidet, Alexandre Cingria, der 1938 seine Apostel malt, und Sergio de Castro, der 1981 Propheten erschafft -- und lernt, dass jedes Jahrhundert sein eigenes Licht zu denselben heiligen Mauern hinzufügt.

Historischer HintergrundDiese Geschichte erstellen

Die Collegiale Notre-Dame de l'Assomption in Romont ist ein lebendiges Schaufenster der Glasmalerei-Entwicklung vom Mittelalter bis zur Moderne. Die ältesten noch am Originalort befindlichen Glasfenster stammen von 1348. 1938-1939 schuf Alexandre Cingria die zwölf Apostel in den Obergadenfenstern. 1968 gestaltete Yoki (Yoki Aebischer) einen abstrakten Marienzyklus für die Chapelle du Portail. 1981 schuf Sergio de Castro Prophetenfenster. Die Kirche wurde im 13. Jahrhundert erstmals geweiht, im 15. Jahrhundert durch Feuer zerstört und im Flamboyant-Gotik-Stil aus lokalem Molasse-Sandstein wiederaufgebaut.

Der Pfad des Lichts

Auf dem Sentier du Vitrail folgt ein Kind einem Strahl farbigen Lichts von Kapelle zu Kapelle über die grünen Hügel des Glanetals. Ein geheimnisvoller Glasschmetterling führt es von der mittelalterlichen Wallfahrtskapelle in Berlens zum 750 Jahre alten Kloster Fille-Dieu, wo Brian Clarkes moderne Fenster mit Geheimnissen leuchten, die jede Station des Weges zu einer einzigen Geschichte des Lichts verbinden.

Historischer HintergrundDiese Geschichte erstellen

Der Sentier du Vitrail (Glasmalerei-Wanderweg) ist eine 15,7 km lange Rundwanderung durch die grünen Hügel des Bezirks Glane, mit Start und Ziel am Vitromusee in Romont. Die Tour dauert etwa 4 Stunden und führt unter anderem zur Chapelle Sainte-Anne, zur Pfarrkirche Mezieres mit 34 abstrakten Glasfenstern von Yoki, zur Chapelle de La Neirigü von 1641, zur Chapelle Notre-Dame de l'Epine in Berlens (eine Wallfahrtskapelle seit dem Mittelalter) und zur Abbaye de la Fille-Dieu, einem seit über 750 Jahren ununterbrochen bewohnten Zisterzienserinnenkloster mit 15 zeitgenössischen Glasfenstern des britischen Künstlers Brian Clarke (1995-1996).

Der Graf, der alles verlor

Jacques de Savoie, stolzer Graf von Romont und Befehlshaber burgundischer Armeen, zieht sich nach der vernichtenden Niederlage in der Schlacht bei Murten 1476 in sein Hügel-Schloss zurück. Ein Kind muss ihm helfen zu entscheiden, ob er weiterkampfen oder die Stadt vor der Zerstörung retten soll, und lernt, dass wahrer Mut manchmal bedeutet zu wissen, wann man das Schwert niederlegt.

Historischer HintergrundDiese Geschichte erstellen

Jacques de Savoie (12. November 1450 - 30. Januar 1486), siebter Sohn von Louis, Herzog von Savoyen, erhielt 1460 Romont und die Waadt als Apanage. Er wurde ein enger Verbündeter Karls des Kühnen von Burgund und 1473 zum Gouverneur von Burgund ernannt. Während der Burgunderkriege stand Romont auf Seiten Burgunds gegen die Eidgenossenschaft. Nach den eidgenössischen Siegen bei Grandson (2. März 1476) und Murten (22. Juni 1476) eroberten und plünderten die Eidgenossen Romont. Jacques' savoyische Division entkam bei der Schlacht bei Murten um den Murtensee und zog sich nach Romont zurück. Er verlor dauerhaft seine Rechte an der Waadt und starb 1486.

Der Markt auf der breiten Strasse

An einem Dienstagmorgen auf dem Markt am Place Saint-Jacques entdeckt ein Kind, dass ein Marktstand seit 1285 dort steht und etwas verkauft, das sonst niemand sehen kann. Der geheimnisvolle Händler kennt das Geheimnis, warum Pierre II. von Savoyen die Strassen so breit machte -- und was auf diesem Hügel seit siebenhundert Jahren gehandelt wird, wenn gewöhnliche Menschen nicht hinschauen.

Historischer HintergrundDiese Geschichte erstellen

Romont hält jeden Dienstag auf dem Place Saint-Jacques in der mittelalterlichen Altstadt einen Wochenmarkt ab, von 7:00 bis 11:00. Die Markt- und Messtradition geht auf die Gründungszeit zurück: Pierre II. von Savoyen legte bewusst breite Strassen an, um Märkte und grosse Messen zu ermöglichen -- ein Merkmal, das den Stadtplan bis heute prägt. Die Stadt erhielt Stadtrechte nach dem Vorbild von Moudon, vermutlich zwischen 1285 und 1293. Ende des 13. Jahrhunderts überschritt die Bevölkerung 1000 Einwohner. 1536 wählte Romont den Schutz des katholischen Freiburg statt sich dem protestantischen Bern zu unterwerfen.

So funktioniert's

1

Foto hochladen

Dein Kind wird zum illustrierten Helden der Geschichte.

2

Geschichte wählen

Wähle aus lokalen Geschichten oder 170+ weiteren Themen.

3

Buch erhalten

Eine personalisierte illustrierte Geschichte in wenigen Minuten.

Erstelle deine Schweizer Geschichte

Dein Kind als Hauptfigur in einer Geschichte, die genau hier spielt.

Schweizer Geschichten benötigen ein kostenloses Konto. Probegeschichten nutzen andere Themen.