Jede Geschichte basiert auf echter lokaler Geschichte und Sehenswürdigkeiten
Ein Kind entdeckt eine verborgene 26. Seite im Weissen Buch von Sarnen, die Wilhelm Tells Geschichte aus der Perspektive des Apfels erzählt. Den Hinweisen folgend, durchquert es das Staatsarchiv, den Hexenturm und die Ruinen des Landenbergs, wo die älteste Chronik der Schweizer Befreiung Geheimnisse offenbart, die Hans Schriber nie zur Entdeckung bestimmt hatte.
Es ist 1998, und ein Kind bringt das zeremonielle Schwert seines Grossvaters zur letzten Abstimmung unter freiem Himmel auf dem Landenberg. Als es das Schwert hebt, wird es zur ersten Landsgemeinde im 13. Jahrhundert zurückversetzt und muss sich durch sieben Jahrhunderte Demokratie nach Hause durchschlagen -- Zeuge jeder grossen Entscheidung auf diesem Hügel, getroffen von Bürgern, die mit nichts als ihrer Stimme und einer erhobenen Klinge abstimmten.
Ein Kind, das bei Flüeli-Ranft wandert, stolpert in die Einsiedelschlucht und trifft einen sanften alten Mann, der seit zwanzig Jahren nichts gegessen hat. Gemeinsam müssen sie eine dringende Botschaft zu den Abgesandten nach Stans bringen, bevor die Kantone gegeneinander in den Krieg ziehen, und lernen, dass die mächtigsten Worte manchmal jene sind, die aus tiefster Einsamkeit am leisesten gesprochen werden.
Ein Kind, das nach Schliessung im Museum eingesperrt ist, hört Klopfen aus den dicken Mauern des Hexenturms. Es befreit den Geist einer im 17. Jahrhundert fälschlich der Hexerei beschuldigten Frau, und gemeinsam beweisen sie ihre Unschuld, indem sie Beweise in den Kantonsarchiven finden -- genau dort, wo die Ankläger nie zu suchen dachten, zwischen den Seiten, die die Wahrheiten der Geschichte bewahren.
Ein störrisches Maultier, beladen mit Sbrinz-Käse, weigert sich, den Brünigpass zu überqueren. Ein Kind muss das widerspenstige Tier überzeugen, indem es ihm die Wunder entlang des uralten Handelswegs zeigt -- vom See bei Sarnen bis zu den Gipfeln über Meiringen -- bevor 1882 die Gotthardbahn eröffnet wird und Maultierkarawanen für immer überflüssig macht. Ein Wettlauf gegen den Fortschritt mit einem vierbenigen Gefährten, der seinen eigenen Kopf hat.
Bei der Älplerchilbi verlieren die beiden wilden Gestalten Hude und Läsi ihr Buch mit Reimversen kurz vor ihrem Nachmittagsauftritt. Ein Kind muss die lustigsten Geheimnisse der Dorfbewohner sammeln, bevor sich die Menge auf dem Schulhausplatz versammelt, und lernt, dass Lachen und Wahrheit Hand in Hand gehen -- und dass die besten Witze jene sind, die jeder erkennt, aber niemand laut auszusprechen wagt.
Ein Kind begegnet bei Sonnenuntergang am Sarnersee im Jahr 1842 einem geheimnisvollen englischen Maler. Während J. M. W. Turner das Wasser golden malt, erwacht der See selbst zum Leben und zeigt Visionen seiner Eiszeit-Vergangenheit -- eine Zeit, als er noch ein Gewässer mit dem Vierwaldstättersee war, bevor die Berge sie über Jahrtausende langsam auseinanderdrängten.
Im Haus am Grund entdeckt ein Kind, dass das Wandbild von 1607 nicht nur ein Porträt, sondern eine Karte ist. Jeder dargestellte Imfeld-Vorfahre führt in einen anderen Raum der Geschichte Sarnens -- von den Söldnerkriegen in Frankreich, in denen die Familie ihr Vermögen machte, bis zum Bau des prächtigen Barockrathauses. Der Stammbaum ist lebendig, und jeder Ast birgt eine Geschichte, die diese kleine Alpenhauptstadt geformt hat.
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