Jede Geschichte basiert auf echter lokaler Geschichte und Sehenswürdigkeiten
Ein junger Küchengehilfe im Kulm Hotel beobachtet, wie Johannes Badrutt 1864 seine kühne Wette mit skeptischen britischen Gästen abschliesst. Als die Engländer im Dezember ankommen und Elend erwarten, muss das Kind ihnen die Magie des Alpenwinters zeigen -- den glitzernden gefrorenen See, die sonnige Terrasse und den Nervenkitzel der ersten Schlittenfahrt -- und beweisen, dass Kälte der grösste Luxus sein kann.
Im Januar 1885 beobachtet ein Kind den jungen Geometer Peter Bonorand, wie er in eisiger Kälte die Strecke mit Schnur und Pflöcken vermisst. Am Tag des ersten Grand-National-Rennens schleicht sich das Kind auf einen Holzschlitten und rast die brandneue Cresta-Bahn hinunter -- und entdeckt den furchterregenden Geschwindigkeitsrausch auf Eis, der Waghalsige für die nächsten 140 Jahre fesseln wird.
Ein Kind, das auf dem Schafberg oberhalb von Pontresina Ziegen hütet, begegnet im September 1899 Giovanni Segantini, der sein Alpentriptychon malt -- Leben, Natur und Tod in Strichen aus reinem Bergeslicht. Als der grosse Maler in seiner abgelegenen Hütte plötzlich erkrankt, muss das Kind den Berg hinunterlaufen nach Pontresina, um Hilfe zu holen, die Last eines unvollendeten Meisterwerks auf jungen Schultern tragend.
Johannes Badrutt kehrt 1878 von der Pariser Weltausstellung mit einer seltsamen Glaslampe und einer revolutionären Idee zurück. Ein Kind, das im Hotel arbeitet, hilft, den Speisesaal für die geheimnisvolle Erfindung zu verkabeln, und erlebt am Abend des 18. Juli 1879 den magischen Moment, als elektrisches Licht zum ersten Mal in den Hochalpen erstrahlte -- eine von nur 160 solcher Lampen auf der ganzen Welt.
Ein nervöser junger Vollblüter kommt zu seinem ersten White-Turf-Rennen auf dem gefrorenen St. Moritzersee. Ein Kind als Stallbursche muss das verängstigte Pferd auf der seltsamen, glatten Oberfläche beruhigen, während Skikjöring-Fahrer in atemberaubender Geschwindigkeit vorbeirasen, und lernt, dass Vertrauen zwischen Pferd und Mensch selbst die aussergewöhnlichste Arena bezwingen kann.
Ein Kind, das am Brunnen des Forum Paracelsus trinkt, fällt durch die Zeit und landet bei bronzezeitlichen Kelten, die um 1411 v. Chr. Schwerter und Nadeln der heiligen Quelle opfern. Um zurückzufinden, muss das Kind durch 3500 Jahre Besucher reisen -- römische Pilger, Paracelsus, der 1535 das Wasser untersucht, und viktorianische Kurgäste -- wobei jede Epoche eine weitere Schicht der uralten Heilkraft der Quelle enthüllt.
Die erste Bernina-Express-Fahrt eines Kindes von St. Moritz nach Italien wird zum unvergesslichen Abenteuer: Der Zug klettert über Gletscher am Ospizio Bernina, schwebt über das 65 Meter hohe Landwasserviadukt, dreht sich um die Brusio-Spirale und fährt von Schnee hinab zu Palmen. Bei jedem Ingenieurswunder erscheint der Geist der Bahnerbauer und erzählt, wie sie einen Weg durch die unmöglichen Alpen schlugen.
Im Engadiner Museum beginnen nachts die Sgraffito-Figuren an den Wänden Romanisch zu sprechen und erzählen einem Kind Geschichten aus dem alten Tal, bevor die Touristen kamen -- von Bauern auf den Hochäckern, Jägern auf gefrorenen Seen und dem Inn, der dem Tal seinen Namen gab. Jeder der 21 Räume erwacht mit einem anderen Jahrhundert Engadiner Lebens, und das Kind muss in jedem ein romanisches Wort lernen, um heimzufinden.
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