Jede Geschichte basiert auf echter lokaler Geschichte und Sehenswürdigkeiten
Ein Kind im mittelalterlichen Visp wird vor Morgengrauen in einer eiskalten Dezembernacht 1388 geweckt. Es beobachtet, wie mutige Verteidiger sich ins schlafende Lager der Savoyer schleichen und die Zelte anzünden — und muss das Siegessignal über die gefrorene Rhone zu den verbündeten Dörfern tragen.
Ein Kind berührt den uralten Blauen Stein an der St. Martinistrasse und wird 15’000 Jahre zurückversetzt, als ein Gletscher den Felsbrocken hier ablagerte. Bei jeder Berührung reist es vorwärts durch die Zeit — neolithische Bauern, die Schlacht von 1388, der Brand von 1518, das Erdbeben von 1855 — und erlebt Visps Geschichte durch das unerschütterliche Auge des Steins.
An einem Sommertag 1855 spürt ein Kind in Visp, wie der Boden unter seinen Füssen bebt. Im grossen Erdbeben rennt es durch einstürzende Gassen, hilft Nachbarn, herabfallenden Steinen zu entkommen, und staunt, wie neue Quellen aus dem Hang hervorbrechen, während alte für immer versiegen.
Ein Kind steigt 1891 in den ersten Zug von Visp nach Zermatt und trifft an jeder Station eine Gestalt aus einer anderen Epoche: einen römischen Händler in Stalden, einen mittelalterlichen Meier am Meierturm, einen Gletscherforscher bei Zermatt. Alle sind durch die Vispa verbunden, die neben den Gleisen fliesst.
In Visperterminen klettert eine eigensinnige Rebe immer höher den Berg hinauf, über 1’000 Meter, über 1’100, Richtung Schneegrenze. Ein Kind muss die Rebe davon überzeugen aufzuhören, bevor sie den Gletscher erreicht — doch die Rebe hat ihren eigenen Plan für den höchsten Wein Europas.
Ein Kind, das Visps Altstadt erkundet, entdeckt, dass die Tür zum Meierturm offen steht. Drinnen enthüllt jedes Stockwerk ein anderes Jahrhundert — der bischöfliche Meier spricht im 13. Jahrhundert Recht, der Grossbrand von 1518 tobt vor den Fenstern, und Lonza-Chemiker in weissen Kitteln arbeiten im obersten Stock.
Die Matter Vispa und die Saaser Vispa, als Zwillingsgeschwister verkörpert, liefern sich ein Rennen von ihren Gletscherquellen, wer zürst Visp erreicht. Unterwegs passieren sie Zermatt und Saas-Fee, sammeln Geschichten aus Bergdörfern, bis sie sich bei Stalden vereinen und gemeinsam in Visp ankommen.
Ein Kind entdeckt die Gamsenmauer bei Gamsen und fragt sich, warum eine Mauer das ganze Tal durchquert. Ins Jahr 1355 versetzt, hilft es den Zenden-Gemeinden, die grosse Letzi Stein für Stein aufzubauen, und lernt, dass eine gemeinsam erbaute Mauer alle schützt.
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