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Delsberg

Dein Kind wird zum Helden einer Geschichte, die in Delsberg spielt — an echten Wahrzeichen der Stadt, in den vertrauten Gassen, vor den Gebäuden, die es aus dem Alltag kennt.

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Ein fantastisches Abenteuer, ein Geburtstagsgeschenk, Mut beim Zahnarzt, Freundschaft im ersten Schuljahr — oder eines von über 170 Themen aus unserer Bibliothek. Erstelle ein kostenloses Konto, wähle dein Thema im Assistenten, wir lassen die Geschichte in Delsberg spielen.

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Historische Geschichten aus Delsberg

Echte Geschichten aus der Vergangenheit von Delsberg — wähle eine und dein Kind übernimmt eine Rolle

Der Tag, an dem der Jura "Oui" sagte

Ein Kind in Delemont erlebt die elektrisierenden Stunden des Plebiszits vom 23. Juni 1974: die Reden, die durch die Altstadt hallen, die nervös wartende Menge auf der Rü du 23-Juin und das Feuerwerk, als das Ergebnis verkündet wird. Durch die Augen eines jungen Jurassiers entdeckt das Kind, was es wirklich bedeutet, seine Heimat selbst zu wählen.

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Am 23. Juni 1974 fand im Jura die historische Volksabstimmung statt: 51,93% stimmten für die Gründung eines neuen Kantons, losgelöst vom Kanton Bern. Die französischsprachigen, katholischen Jurassier hatten sich seit dem Wiener Kongress 1815, als das ehemalige Fürstbistum Basel dem Kanton Bern zugeschlagen wurde, unter der Herrschaft des deutschsprachigen, protestantischen Bern unwohl gefühlt. Das Rassemblement jurassien, 1947 von Roland Begülin und anderen gegründet, hatte jahrzehntelang unter dem Motto "Jura libre!" gekämpft. Am 24. September 1978 stimmte das Schweizer Volk mit 82,3% Mehrheit zu. Die Republik und der Kanton Jura wurden am 1. Januar 1979 offiziell geboren -- als 26. und jüngster Kanton der Schweiz, mit Delemont als Hauptstadt.

Der Rubin der Vouivre

Ein Kind entdeckt auf dem Sentier Auguste Quiquerez eine Höhle hinter der Vorbourg-Kapelle, in der die sagenhafte Vouivre einen leuchtenden Edelstein bewacht. Um den Rubin an seinen rechtmässigen Platz zurückzubringen, muss das Kind bei Mondschein die Birs-Schlucht überqueren und die geflügelte Schlange mit Mut statt List überlisten.

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Die Vouivre ist die berühmteste Sagengestalt der Jura-Region -- eine geflügelte Schlange mit einem leuchtenden Rubin oder Diamanten auf der Stirn, die verborgene Schätze in Höhlen, Quellen und Burgruinen bewacht. Der Legende nach legt die Vouivre ihren Edelstein beim Baden ab. Der Sentier Auguste Quiquerez ist ein Rundwanderweg von Delemont nach Soyhieres, benannt nach dem Historiker und Archäologen Auguste Quiquerez (1801-1882), der ab 1838 als Präsident des Bezirks Delemont römische und mittelalterliche Stätten im Jura erforschte. Die Chapelle du Vorbourg thront auf einem Felsvorsprung über der Birs-Schlucht zwischen Delemont und Soyhieres.

Das Geheimnis der Porte au Loup

Bei der Circuit-secret-Führung entdeckt ein Kind einen verborgenen Durchgang unter der alten Porte au Loup und wird ins mittelalterliche Delemont versetzt. Dort trifft es die Ritter von Telsperg in ihrer Burg über der Birs-Schlucht und erlebt das verheerende Basler Erdbeben von 1356, das das Tal bis in seine Grundfesten erschüttert.

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Die Altstadt von Delemont bewahrt ihr mittelalterliches Stadtbild mit malerischen Fassaden, gedeckten Lauben und Kopfsteinpflaster. Zwei der ursprünglich vier Stadttore sind erhalten: die Porte au Loup im Norden (benannt nach einem Monsieur Loup, der dort vor 700 Jahren wohnte) und die Porte de Porrentruy im Westen. Der Circuit secret Delemont führt Besucher durch versteckte Treppen hinter der Porte au Loup, den Glockenturm der Eglise Saint-Marcel und das Wachhaus des Schlosses. Das grosse Basler Erdbeben vom 18. Oktober 1356 -- das zerstörerischste Erdbeben der zentraleuropäischen Geschichte (Magnitude 6,0-7,1) -- zerstörte die Vorbourg-Kapelle und beschädigte Gebäude in der ganzen Region. Die Ritter von Telsperg besassen vom 11. bis 15. Jahrhundert eine Burg auf dem Vorbourg-Felsvorsprung.

Die letzte Hemmung des Uhrmachers

Ein Kind besucht die Werkstatt von L'Epee 1839 und zieht versehentlich eine geheimnisvolle antike Uhr auf, die rückwärts läuft und es durch lebhafte Szenen von Delemonts Handwerkstradition schickt -- von den Ebauche-Fabriken der 1870er Jahre bis zu den Wenger-Messerwerkstätten. Um in die Gegenwart zurückzukehren, muss es die letzte Hemmung des Uhrmachers finden und reparieren.

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Der Jurabogen ist eines der historischen Zentren der Uhrmacherei, und Delemont liegt an seinem östlichen Rand. L'Epee 1839, der älteste Schweizer Uhrenhersteller, hat seinen Sitz in Delemont -- berühmt für mechanische Luxusuhren und Plattform-Hemmungen, 2024 von LVMH übernommen. Wenger, 1893 im nahen Courtetelle gegründet, wurde als einer von nur zwei Herstellern des Schweizer Taschenmessers weltberühmt und 2005 von Victorinox übernommen. Die ehemalige Wenger-Fabrik in Delemont produziert als Delemont Collection unter der Marke Victorinox weiter. Die Uhrmacherei erreichte das Delemont-Tal mit der Industrialisierung in den 1870er Jahren, befördert durch den Bau der Eisenbahn Delemont-Biel.

Das Freiberger-Fohlen, das den Weg nach Hause fand

Ein junges Freiberger-Fohlen wird während eines Gewitters in den Freibergen von seiner Herde getrennt. Geführt von den bemalten Figuren der Renaissance-Brunnen Delemonts, die nachts zum Leben erwachen, trabt das Fohlen durch die Kopfsteinpflastergassen der Altstadt, vorbei an der Porte au Loup, um die Vorbourg-Anhöhe zu erreichen, wo seine Mutter im Morgengrauen wartet.

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Der Freiberger (Franches-Montagnes) ist die einzige einheimische Pferderasse der Schweiz und stammt aus dem Kanton Jura. Vor der Standardisierung gab es drei Typen, darunter den Delemont-Typ -- als der kleinste, kompakteste, widerstandsfähigste und kräftigste beschrieben. Pferdezucht ist in der Jura-Region seit etwa 1620 dokumentiert, wobei die Hochebenen der Freiberge als natürliches Weideland dienten. Ein Zuchtbuch wurde 1960 angelegt und 1997 für externe Einkreuzung geschlossen. Die Rasse wird am jährlichen Marche-Concours national de chevaux in Saignelegier gefeiert, der seit 1897 stattfindet. Die Altstadt von Delemont ist mit fünf bis sechs monumentalen Renaissance-Brunnen aus dem 16. Jahrhundert geschmückt, die bemalte Figuren tragen.

Das Sommergeheimnis des Fürstbischofs

Ein Kind entdeckt beim Erkunden des Schlosses das versteckte Tagebuch von Fürstbischof Jean-Conrad de Reinach aus dem Jahr 1718, das enthüllt, dass er den Barockpalast nicht der Politik wegen bauen liess, sondern weil er das Rauschen der Sorne und den Blick auf die Jurawälder liebte. Das Tagebuch führt das Kind durch geheime Räume, die heute als Klassenzimmer dienen, in denen die friedlichen Sommer des Fürstbischofs noch nachklingen.

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Das Chateau des princes-eveques wurde von 1716 bis 1721 unter Fürstbischof Jean-Conrad de Reinach als barocke Sommerresidenz erbaut, um ältere bischöfliche Gebäude zu ersetzen. Das Schloss ist als Kulturgut von nationaler Bedeutung eingestuft. Delemont wurde im 11. Jahrhundert von den Fürstbischofen von Basel als Sommerresidenz annektiert. Während der Reformation zogen die Chorherren von Moutier-Grandval von 1534 bis 1792 nach Delemont um. Heute beherbergt das Schloss eine Primarschule -- eine praktische Schweizer Umnutzung eines fürstlichen Gebäudes. Die Stadt liegt am Zusammenfluss von Sorne und Birs, umgeben von den bewaldeten Höhenzügen des Juras.

Notre-Dame der Schlucht

Während der Semaine du Vorbourg zündet ein Kind in der Kapelle eine Kerze an, und die Statü von Notre-Dame flüstert die Geschichte ihres tausendjährigen Zuhauses: den Besuch von Papst Leo IX. im Jahr 1049, das Erdbeben, das die Mauern zerstörte, die Benediktinermönch, die ihr Kriegsgelübde hielten, und die Generationen von Pilgern, die durch die Schlucht hinaufstiegen, um sie zu finden.

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Die Chapelle du Vorbourg wurde 1049 von Papst Leo IX. geweiht, dem elsässischen Papst, der auf dem Weg zum Konzil von Reims über Moutier-Grandval reiste, ursprünglich den Heiligen Imier und Othmar geweiht. Das grosse Basler Erdbeben vom 18. Oktober 1356 zerstörte die Kapelle. Nach dem Dreissigjährigen Krieg (1618-1648) wurde die Kapelle wiederaufgebaut und eine Statü von Notre-Dame du Vorbourg aufgestellt; am 7. April 1658 wurde die Jungfrau Maria zur Schutzpatronin. 1869 verwandelte die Krönung der Marienstatü durch Bischof Eugene Lachat den Vorbourg in ein echtes Marienheiligtum. Im Zweiten Weltkrieg gelobte der Pfarrer von Delemont, eine ständige Kaplanei einzurichten, falls die Schweiz von der Nazi-Besetzung verschont bliebe -- Benediktinermönch dienten der Kapelle bis 2018. Die jährliche Semaine du Vorbourg findet Mitte September statt.

Die Brunnenkinder der Rü du 23-Juin

Nach Mitternacht erwachen die bemalten Figuren auf Delemonts Renaissance-Brunnen zum Leben und spielen Szenen aus der Stadtgeschichte entlang der Rü du 23-Juin nach. Ein Kind, das zu lange draussen geblieben ist, muss den Brunnenkindern helfen, vor Sonnenaufgang auf ihre Sockel zurückzukehren, und lernt dabei Jahrhunderte Delemonter Geschichte kennen.

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Die Altstadt von Delemont ist mit fünf bis sechs monumentalen Renaissance-Brunnen aus dem 16. Jahrhundert geschmückt, die bemalte Figurenskulpturen tragen. Die Rü du 23-Juin ist die Hauptstrasse der Altstadt, benannt nach der historischen Volksabstimmung von 1974. Das Musee jurassien d'art et d'histoire (MJAH), 1909 von Historiker Abbe Arthur Daucourt gegründet, beherbergt Sammlungen von der Vorgeschichte bis zur Gegenwartskunst, darunter den ältesten bekannten verzierten Krummstab der Welt, und befindet sich an der Rü du 23-Juin 52 auf den Wallanlagen der Altstadt.

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