Jede Geschichte basiert auf echter lokaler Geschichte und Sehenswürdigkeiten
Ein Kind, das die Hügel über Thun erkundet, entdeckt in einem alten Grab ein glitzerndes Streitbeil mit Goldeinlagen. Das Beil flüstert Geschichten von Handelsrouten, die vom Thunersee bis ins ferne Mykene und ans warme Mittelmeer reichten, und nimmt das Kind mit auf eine 3700 Jahre alte Reise zum bronzezeitlichen Stammesanführer, der einst sechs goldene Torques um den Hals trug.
Ein Kind verirrt sich in Thuns Altstadt und stolpert auf die Hochtrottoirs der Oberen Hauptgasse, wo der Gehweg über den Dächern verläuft. Beim Klettern vom Strassenniveau auf den erhöhten Weg enthüllt jede Ebene ein anderes Jahrhundert der Stadtgeschichte -- von den gedeckten Arkaden des 12. Jahrhunderts unten bis zu den geschäftigen modernen Cafes oben, in einer Strasse, die es nirgendwo sonst in der Schweiz gibt.
Marquard Wocher lädt ein neugieriges Kind ein, ihm im Sommer 1809 auf einem wackeligen Dach beim Skizzieren des 360-Grad-Panoramas von Thun zu helfen. Gemeinsam erfassen sie jedes Detail des Alltagslebens darunter -- Markthändler, Wäscherinnen an der Aare, Soldaten auf dem Waffenplatz -- und schaffen ein Gemälde so lebendig, dass das Kind hineingehen und durch das Thun von 1809 spazieren kann.
Der verlassene Raddampfer Blümlisalp, der seit 1971 einsam im Kanderdelta vor sich hin rostet, wird in einer Mondnacht durch den leisen Wunsch eines Kindes geweckt. Das alte Schiff unternimmt eine letzte geisterhafte Fahrt über den Thunersee und besucht die eleganten Belle-Epoque-Tage von 1906, als es das prächtgste Schiff auf dem See war, bevor die Morgendämmerung die Verheissung einer Restaurierung und eines zweiten Lebens bringt.
Im Rittersaal von Schloss Thun hallen die Schritte eines geisterhaften Ritters aus der Zähringerzeit wider, der seit dem erbenlosen Tod Herzog Berchtolds V. im Jahr 1218 im 14 Meter hohen Saal gefangen ist. Ein Kind, das das Museum besucht, muss ein in den Mauern des mächtigen Bergfrieds verborgenes Rätsel lösen, damit der Ritter endlich den Saal durchqueren und unter dem Blick von Eiger, Mönch und Jungfrau seinen Frieden finden kann.
Ein Kind entdeckt, dass die hölzernen Schleusenbrücken von Thun ein Geheimnis bergen: Um Mitternacht, wenn die türkisfarbene Aare durch die Tore rauscht, erscheint der uralte Schleusner und lehrt das Flusssurfen jedem, der mutig genug ist, die stehenden Wellen zu reiten. Gemeinsam surfen sie durch das mondbeschienene Thun, vorbei an der Bälliz-Insel und unter den gedeckten Brücken, und lernen den Rhythmus des Flusses kennen.
Ein Kind steigt in Thun auf ein Boot und fährt über den Thunersee, an jeder Anlegestelle vorbei an Schlössern und Höhlen. Bei jeder Station wird eine andere Alpenlegende lebendig, bis das Kind schliesslich Eiger, Mönch und Jungfrau als uralte Wächter trifft, die erklären, warum Thun seit fünftausend Jahren als Tor zu ihrem Reich dient.
Der junge Louis-Napoleon kommt in den 1830er-Jahren auf dem Waffenplatz an, mit Heimweh und unsicher über seine Zukunft im Exil. Ein einheimisches Kind freundet sich mit dem unbeholfenen jungen Franzosen an und zeigt ihm Thuns geheime Ecken -- die Burgtürme, die Flussbrücken, das Alpenpanorama --, ohne zu ahnen, dass dieser schüchterne Militärschüler eines Tages Kaiser von Frankreich werden wird.
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