Jede Geschichte basiert auf echter lokaler Geschichte und Sehenswürdigkeiten
Ein Kind entdeckt an einem warmen Sommerabend leuchtende barfüssige Spuren am Hang über Ascona. Ihnen bergauf durch Oleander und Palmen folgend, trifft es den Geist einer jungen Tänzerin von 1917, die einen Partner für die letzte Aufführung des 'Sang an die Sonne' braucht, bevor die Erinnerung für immer verblasst. Zusammen tanzen sie barfuss unter den Sternen auf dem Berg der Wahrheit, und das Kind entdeckt, dass manche Ideen -- Freiheit, Schönheit, Frieden -- niemals alt werden.
Im Museo Comunale d'Arte Moderna berührt ein Kind eines von Marianne Werefkins 170 Skizzenbüchern und wird in ein lebhaftes expressionistisches Ascona gezogen, wo der See lila schimmert, die Häuser des Borgo sich wie ein Kaleidoskop neu ordnen und Farben eigene Gefühle haben. Das Kind muss die Malerin selbst finden, in ihrem Palazzo aus dem 16. Jahrhundert, und eine gestohlene Skizze zurückbringen, bevor die gemalte Welt sich auflöst -- und lernt, dass Kunst keine Kopie der Wirklichkeit ist, sondern die Wahrheit dahinter.
Auf den Brissago-Inseln entdeckt ein Kind, dass eine der 2000 Pflanzenarten des Gartens nur einmal pro Jahrhundert blüht -- und heute Nacht ist die Nacht. Dem Geist der Baronin Antoinette de Saint Leger durch den mondbeschienenen subtropischen Garten um Mitternacht folgend, vorbei an Palmen und Kamelien, die sie vor über hundert Jahren pflanzte, muss das Kind die legendäre Blume vor Sonnenaufgang finden und schützen. Unterwegs erzählt die Baronin, wie sie zwei kahle Kanincheninseln in ein Paradies verwandelte -- allein, nachdem alle anderen gegangen waren.
Hinter einem der 27 Reliefs im Kreuzgang des Collegio Papio entdeckt ein Kind eine versteckte Nachricht, die Bartolomeo Papio selbst in den roten Granit geritzt hat, bevor er im 16. Jahrhundert Ascona Richtung Rom verliess. Die Nachricht startet eine Schatzsuche durch Asconas vier mittelalterliche Burgen -- San Michele, San Materno, dei Grillioni und dei Carcani -- verbunden durch die legendären unterirdischen Gänge, durch die nur ein Kind klein genug ist, sich hindurchzuzwängen.
In der Chiesa dei Santi Pietro e Paolo bemerkt ein Kind, dass in Serodines 'Weg nach Emmaus' eine Figur fehlt -- ein Pilger, der gestern noch da war, ist von der Leinwand verschwunden. Durch das Barockgemälde in eine Welt aus Kerzenlicht und staubigen Strassen tretend, muss das Kind den Weg nach Emmaus an der Seite der verbliebenen gemalten Pilger gehen, die verlorene Figur finden und sie zurück auf die Leinwand bringen, bevor die Kirchenglocke Mitternacht schlägt und das Bild für immer verändert ist.
Während JazzAscona hört ein Kind auf der Piazza Giuseppe Motta Trompetentöne, die nicht von der Bühne kommen, sondern aus dem Lago Maggiore aufsteigen. Der Musik in einem kleinen Ruderboot folgend, entdeckt es ein gespenstisches New-Orleans-Dampfboot unter der Wasseroberfläche, wo Jazzmusiker aller Epochen eine ewige Jamsession spielen. Louis Armstrong tauscht Riffs mit einem Schweizer Alphornbläser, und das Kind lernt, dass die beste Musik -- wie die Freundschaft zwischen Ascona und New Orleans -- keine Grenzen kennt.
Ein Kind, das auf dem Monte Verita zeltet, entdeckt, dass das alte Bauhaus-Hotel nachts lebendig wird. Jedes Zimmer ist ein Portal in eine andere Epoche: 1900, wo barfüssige Utopisten eine neue Gesellschaft unter freiem Himmel aufbauen; 1915, wo Hans Arp am Seeufer zerbrochene Äste skizziert; 1917, wo Tänzer den 'Sang an die Sonne' auf der Wiese proben; 1929, wo der Baron Kunst aus aller Welt zeigt. Um die 'Wahrheit' zu finden, nach der der Berg benannt ist, und nach Hause zurückzukehren, muss das Kind jedes Zimmer besuchen und verstehen, dass Wahrheit keine einzelne Antwort ist -- sondern der Mut, immer weiterzusuchen.
Ein alter Fischer an der Uferpromenade des Borgo erzählt einem Kind die Geschichte, als Ascona nichts weiter war als Netze, Boote und vier zerfallende Burgen am Seeufer. Das Kind schläft beim Geräusch des platschernden Wassers ein und erwacht im mittelalterlichen Ascona -- dem Castrum von 1186 -- wo es helfen muss, das kleine Fischerdorf gegen Angreifer zu verteidigen, mit nichts als dem, was ein Fischerdorf hat: Netze, um den Feind zu verwickeln, Boote, um ihn auf dem See auszumanöurieren, und die Schläü von Menschen, die jede Strömung und jede Bucht ihrer Heimatgewässer kennen.
Dein Kind wird zum illustrierten Helden der Geschichte.
Wähle aus lokalen Geschichten oder 170+ weiteren Themen.
Eine personalisierte illustrierte Geschichte in wenigen Minuten.
Dein Kind als Hauptfigur in einer Geschichte, die genau hier spielt.
Schweizer Geschichten benötigen ein kostenloses Konto. Probegeschichten nutzen andere Themen.