Jede Geschichte basiert auf echter lokaler Geschichte und Sehenswürdigkeiten
Ein Kind entdeckt einen verborgenen Webstuhl in einem Keller an der Marktgasse, der Geschichten in Stoff webt. Jedes Tuch erzählt die Geschichte einer anderen Familie aus dem Langenthal der 1640er-Jahre, als Leinen über Europa nach Spanien und Portugal reiste. Um den letzten Faden vor dem Reissen zu bewahren, muss das Kind die Reise des Tuchs von der Weberwerkstatt bis zu einem Handelsschiff im Mittelmeer verfolgen.
Ein Porzellanteller aus der Langenthaler Fabrik will einfach nicht zerbrechen, egal wie oft er herunterfällt. Ein Kind folgt seiner Reise rückwärts in der Zeit -- vom Sonntagstisch einer Grossmutter in den 1960ern, durch die Hände von 950 Fabrikarbeitern, bis zu einer böhmischen Tongrube, wo das Kaolin zürst gegraben wurde -- und entdeckt, warum dieser eine Teller die Erinnerung einer ganzen Nation in sich trägt.
Bevor der Entlastungsstollen gebaut wurde, überflutet die Langete die Strassen von Langenthal ein weiteres Mal. Ein Kind muss die kanalartigen erhöhten Gehwege in einem winzigen Boot befahren und die Stadt warnen, bevor das Wasser höher steigt als beim Hochwasser von 1975 -- und entdeckt dabei, warum Langenthals Strassen wie Flüsse gebaut wurden und dass eine Stadt manchmal lernen muss, mit ihrem wildesten Nachbarn zu leben.
Ein Kind begegnet einem Zisterziensermönche des Klosters St. Urban im 13. Jahrhundert, der das Wässermatten-Bewässerungssystem baut. Gemeinsam leiten sie Wasser durch Wiesen und lernen, die Landschaft wie eine lebendige Karte zu lesen -- und entdecken, dass Geduld und sorgfältige Planung ein hochwassergefährdetes Tal in eine der fruchtbarsten und schönsten Landschaften der Schweiz verwandeln können.
Als der Uhrturm des Choufhüsi von 1808 eine unmögliche dreizehnte Stunde schlägt, öffnen sich im ganzen Gebäude Türen zu seinen früheren Leben. Ein Kind wandert durch einen geschäftigen Tuchmarkt, eine kerzenbeleuchetete Gefängniszelle, eine staubige Bibliothek und schliesslich eine moderne Kunstgalerie, in der die Gemälde lebendig geworden sind -- jeder Raum enthüllt ein anderes Jahrhundert von Langenthals bürgerlichem Herz.
In einer nebligen Nacht in der Eishalle Schoren sieht ein junger Spieler den Geist einer Meistermannschaft, der unter dem Hallendach über das Eis gleitet. Der Geist trägt das Trikot der Meistermannschaft von 2012 und hat eine Botschaft für das Kind: Gewinnen hängt nicht von der Liga ab, in der man spielt, sondern vom Stolz, den eine Stadt in ihrem Herzen trägt.
1857 trifft der erste Zug in Langenthal ein, mit einer grossen Dampfwolke und einem schrillen Pfiff. Ein Kind steigt auf die Lokomotive und fährt durch die Jahrzehnte, beobachtet vom Fenster aus, wie sich die stille Marktstadt in ein geschäftiges Industriezentrum verwandelt -- und trifft an jedem Halt Leinenweber, Porzellanmaler und Maschinenbauer.
Ein Kind erkundet die Ruinen der Burg Grünenberg und weckt einen mittelalterlichen Ritter, der die Geschichte der drei Burgen erzählt, die einst den Oberaargau beherrschten. Während sie von Grünenberg über Schnabelburg nach Langenstein wandern, altert der Ritter mit jeder Burg, bis sie das Kloster St. Urban erreichen -- wo die Mönche, die sie alle leise überdauert haben, dem Ritter eine letzte Schale Suppe und einen Platz zum Ausruhen anbieten.
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