SHSchaffhausen
Jede Geschichte basiert auf echter lokaler Geschichte und Sehenswürdigkeiten
Ein mittelalterliches Kaufmannskind muss kostbare Fracht um den donnernden Rheinfall tragen helfen und entdeckt, warum die 'Schiffshäuser' Schaffhausen seinen Namen gaben. Während es Fässer und Ballen über Land am 150 Meter breiten Wasserfall vorbeischleppt, lernt es, dass das grösste Hindernis am Rhein zur Quelle des Reichtums der Stadt wurde -- denn jedes Schiff, das nicht weiterkommt, schafft Arbeit für jene, die tragen.
Ein eifersuchtiger Wächter läutet die Munotglocke mit solcher Wut, dass sie springt, und das 21-Uhr-Signal verstummt zum ersten Mal seit Jahrhunderten. Ein Kind muss einen Weg finden, die 420 Kilogramm schwere Glocke zu reparieren, bevor die Stadttore die ganze Nacht offen bleiben, und entdeckt dabei, dass Herzschmerz sogar Bronze zerbrechen kann -- und dass manche Wunden mehr als einen Schmied brauchen, um zu heilen.
Die fünf Frauen am Erker des Hauses zum Goldenen Ochsen erwachen nachts zum Leben, jede verkörpert einen der fünf Sinne. Ein Kind muss ein Rätsel lösen, bei dem Tastsinn, Sehen, Hören, Schmecken und Riechen gefragt sind, um ein Geheimnis hinter dem Erker seit 1609 zu entschlüsseln -- und erkundet dabei Schaffhausens Altstadt mit ihren 171 Erkern, von denen jeder ein Fenster in das vergessene Vermögen einer Kaufmannsfamilie ist.
Ein Kind entdeckt eine Tür im 150 Millionen Jahre alten Rheinfallfelsen mitten im Rheinfall. Als es hindurchtritt, reist es zurück in die Eiszeit und beobachtet, wie sich der Rhein über 15000 Jahre seinen neuen Weg bahnt -- sieht, wie die Fälle entstehen, wo harter Kalkstein der Wut des Flusses widersteht, während der grosse Fels im Zentrum von allem überdauert, älter als fast alles auf der Erde.
Inspiriert von der ersten weiblichen Munotwächterin: Ein Mädchen, dem man sagt, es 'könne' die grosse Glocke nicht läuten, beweist allen das Gegenteil. Beim Aufstieg zur Spitze der nach Albrecht Dürers Entwurf erbauten runden Festung entdeckt sie die Geheimnisse des Munot -- von den Hirschen im Graben bis zum 360-Grad-Blick, der seit 1589 über Schaffhausen wacht -- und lernt, dass der Schlüssel zum Turm nie Stärke war, sondern Beharrlichkeit.
Die grosse Schillerglocke von 1486 läutet ein letztes Mal, und ein Kind folgt ihrem Klang durch den Kreuzgang von Allerheiligen in die romanische Basilika. Dort trifft es den Geist Friedrich Schillers, der nach den perfekten Worten für sein Gedicht sucht. Gemeinsam lauschen sie der uralten Inschrift der Glocke -- 'Die Lebenden rufe ich, die Toten beklage ich, die Blitze breche ich' -- und entdecken, dass ein einziger in Bronze gegossener Satz über Jahrhunderte nachhallen kann.
1. April 1944: Die Welt eines Kindes wird auf den Kopf gestellt, als amerikanische Flugzeuge irrtümlich seine friedliche Schweizer Stadt bombardieren. Inmitten von Chaos und Angst hilft es Nachbarn, Schutz zu finden, und malt ein riesiges Schweizerkreuz auf das Familiendach. Eine Geschichte über Widerstandskraft, Vergebung und die zerbrechliche Grenze zwischen Krieg und Frieden, wenn die eigene Stadt am falschen Rheinufer liegt.
Der junge Florentine Ariosto Jones, ein Bürgerkriegsveteran aus New Hampshire, kommt 1868 in Schaffhausen an und hört das Rauschen des Rheins -- nicht nur ein Fluss, sondern die Energiequelle für seinen Traum, die besten Uhren der Welt zu bauen. Ein Kind beobachtet, wie er die Strömung nutzt, um seine Maschinen anzutreiben, und lernt, dass derselbe Fluss, der Schiffe am Wasserfall stoppte, die Zahnräder der Präzision in Bewegung setzen konnte.
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