

Winterthur
Dein Kind wird zum Helden einer Geschichte, die in Winterthur spielt — an echten Wahrzeichen der Stadt, in den vertrauten Gassen, vor den Gebäuden, die es aus dem Alltag kennt.
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Ein fantastisches Abenteuer, ein Geburtstagsgeschenk, Mut beim Zahnarzt, Freundschaft im ersten Schuljahr — oder eines von über 170 Themen aus unserer Bibliothek. Erstelle ein kostenloses Konto, wähle dein Thema im Assistenten, wir lassen die Geschichte in Winterthur spielen.
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Historische Geschichten aus Winterthur
Echte Geschichten aus der Vergangenheit von Winterthur — wähle eine und dein Kind übernimmt eine Rolle
Die verlorene Strasse nach Vitudurum
Ein Kind findet römische Münzen bei der St.-Arbogast-Kirche und folgt der antiken Strasse zurück in den geschäftigen Vicus Vitudurum. Es trifft einen römischen Töpfer, besucht die Thermen und erlebt den Bau der Kastellmauer 294 n. Chr., als die alte Welt der neuen weicht.
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Der Name Winterthur geht auf die keltische Siedlung Uitoduro zurück, was etwa Weidtor bedeutet. Die Römer latinisierten ihn um 280 n. Chr. zu Vitudurum und gründeten einen Vicus im heutigen Oberwinterthur. Römische Holzbauten wurden dendrochronologisch auf etwa 4 v. Chr. datiert. Die Siedlung blühte mit einem Tempel, Thermen und einer Wasserversorgung. Während der alemannischen Einfälle wurde der Vicus durch ein befestigtes Kastell auf dem St.-Arbogast-Hügel ersetzt, datiert auf 294 n. Chr.
Der Bär auf dem Kyburger Turm
Ein junger Knappe in Herzog Ulrichs Burg muss die Bevölkerung von Winterthur vor einer nahenden Gefahr warnen. Vom Kyburger Turm das Tösstal hinunter eilend, entdeckt das Kind, was es bedeutet, eine neugegründete Stadt zu schützen — und warum manche Mauern es wert sind, verteidigt zu werden.
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Die Kyburg thront über dem Tösstal, etwa 3 km südöstlich von Winterthur. Erstmals im 10. Jahrhundert befestigt, stammt die heutige Burg von ca. 1200, als Herzog Ulrich III. von Kyburg ihren Bau anordnete. Die Kyburger gründeten Winterthur um 1175 als Stadt. Als die männliche Linie der Kyburger 1264 ausstarb, gingen ihre Besitzungen an die Habsburger über. Die Burg ist die besterhaltene Feudalburg der Nordostschweiz.
Der Tag, an dem die Musik begann
Im Jahr 1629 tritt ein Kind dem neuen Musikkollegium von Pfarrer Hans Heinrich Meyer bei und lernt Singen und Spielen. Jede Probe öffnet einen anderen Raum in der Stadtkirche, wo Jahrhunderte von Musik aus den Doppeltürmen hallen — von Barockkantaten bis zu Strawinskys modernen Harmonien.
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Das Musikkollegium Winterthur wurde 1629 von Pfarrer Hans Heinrich Meyer gegründet und ist damit eine der ältesten ununterbrochen tätigen Musikinstitutionen Europas. Ursprünglich ein Chor von 30–40 Mitgliedern, die jeweils singen und ein Instrument spielen mussten. Im frühen 20. Jahrhundert machten Mäzen Werner Reinhart und Dirigent Hermann Scherchen Winterthur zu einem europäischen Musikzentrum, das Strawinsky, Richard Strauss und Anton Webern empfing.
Das Turbolader-Kind
Der junge Alfred Büchi ist fasziniert von den döhnenden Motoren in der Sulzer-Fabrik. Ein magisches Zahnrad transportiert ihn ins Innere eines Dieselmotors, wo er herausfinden muss, wie man das verschwendete Abgas nutzen kann — und erfindet den Turbolader, der Schiffe und Maschinen auf der ganzen Welt antreiben wird.
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Alfred Büchi (1879–1959), geboren in Winterthur, erfand den Abgasturbolader und patentierte ihn 1905. Seine Arbeit bei Sulzer und dem Büchi-Syndikat revolutionierte Dieselmotoren weltweit. Sulzer, 1834 von Johann Jakob Sulzer-Neuffert gegründet, wurde einer der grossen Motorenhersteller. Rudolf Diesel selbst arbeitete 1879 bei Sulzer, und Sulzer baute 1898 seinen ersten Dieselmotor. Die Stadt benannte 2012 den Alfred-Büchi-Weg nach ihm.
Die Villa des Sammlers
Ein Kind, das die Sammlung Am Römerholz besucht, tritt in ein Gemälde von Brügel und muss den Heimweg durch die Leinwände finden — von Cranachs Wäldern über Renoirs sonnengefleckte Gärten bis zu Van Goghs Sternennacht — und entdeckt, wie Kunst Jahrhunderte verbindet.
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Die Sammlung Oskar Reinhart Am Römerholz ist ein Kunstmuseum von Weltrang in der Villa des Sammlers von 1915. Sie umfasst 207 Werke von der Spätgotik bis zum frühen 20. Jahrhundert, darunter Cranach d. Ä., Brügel d. Ä., El Greco, Renoir, Cézanne, Manet, van Gogh und den frühen Picasso. Oskar Reinhart (1885–1965), Sohn des Handelsmaganten Theodor Reinhart, vermachte die Sammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft; sie ist seit 1970 öffentlich zugänglich.
500 Experimente
Während eines Schulausflugs ins Technorama aktiviert ein Kind versehentlich alle 500 Exponate gleichzeitig. Um alles in Ordnung zu bringen, muss es wissenschaftliche Rätsel auf drei Stockwerken lösen, bevor das Museum am nächsten Morgen öffnet — ein Wettlauf gegen die Zeit durch Physik, Chemie und Staunen.
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Das Swiss Science Center Technorama ist das einzige Science Center der Schweiz und eines der grössten Europas, mit über 500 interaktiven Exponaten auf 6’500 m² auf drei Stockwerken. Jährlich besuchen über 64’000 Schulkinder das Haus. Es liegt in Oberwinterthur und wurde 2021 mit dem Technorama Outdoors erweitert. Das Zentrum fördert Lernen durch direktes Experimentieren und Spielen.
Der Fussballpionier aus Winterthur
Der junge Hans Gamper kickt einen Ball über das Kopfsteinpflaster der Marktgasse und träumt von einem Fussballverein. Die Geschichte begleitet ihn von Winterthurs mittelalterlichen Gassen bis zur Mitgründung des FC Zürich und dann zur Gründung des FC Barcelona 1899 — und zeigt, wie ein Schweizer Junge den Weltfussball für immer veränderte.
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Joan Gamper (Hans-Max Gamper, 1877–1930), geboren in Winterthur, gründete 1896 den FC Zürich mit und 1899 den FC Barcelona. Er war fünfmal Präsident Barcelonas und erzielte über 100 Tore in 48 Spielen. Das jährliche Trofeo Joan Gamper ehrt sein Vermächtnis. Er bleibt eine der bedeutendsten Figuren der Fussballgeschichte aus der Schweiz.
Das geheime Zimmer in Schloss Hegi
Ein Kind, das das 800 Jahre alte Schloss Hegi erkundet, entdeckt das verborgene Bischofszimmer von 1496. Darin schickt ein mittelalterliches Rätsel es auf eine Suche durch alle drei Burgen Winterthurs — Hegi, Kyburg und Mörsburg — jede birgt ein Puzzleteil.
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Schloss Hegi wurde erstmals 1225 erwähnt. Sein Kern ist ein wehrhafter Wohnturm mit Wassergraben, um 1200 erbaut zur Sicherung des Besitzes des Bistums Konstanz. Die Herren von Hohenlandenberg erweiterten es ab 1460 mit Ringmauern und einem Fachwerkwohnhaus mit Kapelle. Das Bischofszimmer (1496) ist einer der bedeutendsten mittelalterlichen Räume der Ostschweiz. Mit der Kyburg und der Mörsburg verfügt Winterthur über drei bemerkenswerte mittelalterliche Burgen.
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